• Transkription

    Briefe, Urkunden, Familienunterlagen, Verträge, Tagebücher, Postkarten, Bauunterlagen und -pläne oder Uromas Kochbuch: Alte Schriften zu lesen ist heute oft gar nicht so leicht. Die Gründe dafür sind vielfältig – die Lösung aber ist ganz einfach: eine Transkription.

    Deutsche Kurrentschrift um 1700 mit Transkription.

    Wenn Sie im Besitz alter Dokumente sind, die Sie nicht lesen können, erstelle ich für Sie eine wort-, zeilen- und seitengenaue Abschrift. Meine besondere Stärke ist das Entziffern historischer deutscher Handschriften vom 15. bis zum 20. Jahrhundert wie Kurrentschrift, Kanzleischrift und Sütterlin. Auch Übersetzungen ins Englische sind möglich.

    Was ich dafür benötige

    Eine gute Transkription braucht eine gute Vorlage. Hochauflösende Kopien – idealerweise Scans im PDF- oder JPG-Format – bieten die beste Arbeitsgrundlage. Anhand dieser kann ich auch den voraussichtlichen Aufwand am zuverlässigsten einschätzen.

    Wichtig!

    Bitte senden Sie mir niemals Ihre wertvollen Originaldokumente. Recherche-Dienste kann keine Haftung für eventuelle Beschädigung oder Verlust übernehmen.

    Wie gehe ich mit Ihren Daten um?

    Sämtliche persönlichen Dokumente, die Sie mir schicken, genau wie die Transkriptionen, werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt. Auf Wunsch werden die Scans der Originale und die Transkripte auf einer externen Festplatte gespeichert. Clouds und andere Online-Speicher werden grundsätzlich nicht genutzt. Hier finden Sie die Datenschutzerklärung.

    Wie aufwändig ist eine Transkription?

    Grundsätzlich gilt: Je älter das Schriftstück, desto schwieriger ist die Handschrift zu entziffern. Das liegt nicht nur an der veränderten Buchstabenform, sondern auch an früheren Schreibweisen und Orthografien. Hinzu kommt der Entstehungskontext des jeweiligen Schriftstücks:
    Wurde es gemütlich am Schreibtisch verfasst? In einer ruckelnden Kutsche? Oder hockte der Schreiber zitternd bei Regen in einem Schützengraben? Wurde mit Tinte oder Bleistift geschrieben? Welche Qualität hat das Papier? Welchen Bildungsgrad hatte die verfassende Person? War der Text sorgfältig formuliert oder „frei Schnauze“ notiert – ohne Punkt, Komma oder Rücksicht auf Leserlichkeit?
    Nicht zu vergessen: „Sauklauen“ sind keine Erfindung der Neuzeit. So kann es vorkommen, dass Omas Kuchenrezept von 1937 schwerer zu lesen ist als eine hastige Notiz Goethes von 1798.

    Deshalb bitte ich auch um Verständnis, dass ich eine seriöse Aufwandsschätzung erst nach Sichtung der Dokumente vornehmen kann.

    Hier finden Sie einen kleinen Exkurs zur Geschichte der deutschen Schreibschrift.